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| Es weihnachtet...
Nun ist es wieder soweit: Alle Jahre wieder, wenn sich im flachen Land zwischen Elbe und Oste graue Nebelschleier über Wiesen und Felder legen oder bereits glitzernder Raureif die kahlen Äste von Eichen, Erlen und Birken und das Grün der Fichten überzieht, wenn Tausende von Wildgänsen ihr Winterquartier in den nahen Flussniederungen bezogen haben und die Tage kürzer und dunkler werden - dann erstrahlt ein Dorf an der Niederelbe in ungewöhnlichem Glanz und erwacht zu ganz besonderer Betriebsamkeit.
Für Himmelpforten im Kreis Stade ist die Vorweihnachtszeit Hochsaison, denn hier hat der Weihnachtsmann eines seiner Domizile. Genauer gesagt: sein Schreibbüro samt Postamt. Und weil der alte Herr nicht jünger und seine Arbeit nicht weniger wird, haben die Himmelpfortener ihm, der immer für Geschenke sorgt, in diesem Jahr selbst ein Geschenk gemacht: Seit drei Jahren empfängt und beantwortet der Weihnachtsmann nicht mehr die an ihn gerichteten Briefe in einer nüchternen Amtsstube über der örtlichen Post wie all die Jahre zuvor, sondern er hat eine neue Adresse im prächtigsten Haus der Dorfes, der Villa von Issendorf in der Poststraße.
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